Das Grundstück
Bevor Sie beginnen, ein Haus zu bauen, sollten Sie sich je nach Größe des gewünschten Hauses, ein Grundstück suchen. Legen Sie für sich selbst fest, wie viel Sie für dieses Grundstück ausgeben wollen und wie hoch Ihr Budget ist.
Zu dem Grundstückspreis rechnen sich ca 6 % Maklercourtage, 5% Grunderwerbssteuer, ca. 500 – 800 Euro Erschließungskosten, 2 % Notarkosten und gegebenenfalls Abbruchskosten eines schon vorhandenen Bauobjektes sowie Kosten für das Fällen von Bäumen (zuzüglich Genehmigungskosten).
Das Haus
Nachdem Sie sich für eine Form des Hauses entschieden haben (Bungalow, Doppelhaus, Villa etc.), suchen Sie sich eine Baufirma. Hier können Sie zwischen etlichen Firmen unterscheiden. Da gibt es zum einen die Fertigteilhäuser und zum anderen die Massivhäuser. Danach fällt die Wahl auf ein Unternehmen. In der Regel haben Baufirmen Pauschalangebote für ein schlüsselfertiges Haus. Diese beinhalten jedoch meist nur eine Grundausstattung. Hierbei sind zum Beispiel Treppen im Haus oftmals nur Buche, die Räume meist nur mit 2 Steckdosen und die Türen in einer Kunststoffvariante.
Überlegen Sie sich deshalb genau, worauf Sie wert legen. Nach einigen Beratungsgesprächen mit der Baufirma Ihrer Wahl kann diese Ihnen ein Angebot machen.
Danach berechnen sich die Gesamtbaukosten.
Wichtig wäre es, immer 15 – 20 % Eigenkapital mitzubringen, damit die Zinsen über die Bank so gering wie möglich ausfallen.
Der Finanzberater Ihres Vertrauens bekommt nun alle Unterlagen. Es wird erneut eine Gesamtauflistung aller Kosten gemacht. Berücksichtigen Sie zu den Grundstücks- und Hausbaukosten auch noch etliche weitere Aufwendungen, welche in die Finanzierung mit einfließen.
Sie benötigen eine Außenanlage (Terrasse, Zäune, Wege), welche nicht von der Baufirma übernommen werden. Des Weiteren fallen Maler- und Tapezierkosten an, gegebenenfalls eine Küche, Lampen, Fliesen und eventuell ein Carport. Auch Sonderwünsche im Verarbeitungsmaterial des Hauses kostet immer extra. Beachten Sie zudem die Kündigungsfristen der Wohnung. Oftmals überschneiden sich die ersten Finanzierungsraten mit ein oder zwei Restmieten der alten Wohnung. Diese kann man meist mit über die Finanzierung laufen lassen.
Dem Hausbau steht nun nichts mehr im Weg.
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